Mit drei Startern war der Skiclub im FC Schweitenkirchen bei den FIS Masters Weltmeisterschaften im alpinen Skisport vertreten, die vom 23. bis 28. März 2026 auf der Reiteralm in Österreich stattfanden. Bei besten Bedingungen und hochkarätiger Konkurrenz aus aller Welt erlebten die Teilnehmer eine rundum gelungene Veranstaltung.
Insgesamt gingen 575 Athletinnen und Athleten aus 24 Nationen an den Start, darunter rund 90 deutsche Teilnehmer. Die erstmals vom Deutschen Skiverband ausgerichteten Titelkämpfe überzeugten mit perfekt präparierten Pisten, kurzen Wegen und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm – von der feierlichen Nationenparade bis zur stimmungsvollen Abschlussfeier. Auch sportlich konnte das deutsche Team überzeugen: Insgesamt gewann Deutschland 24 Medaillen in den jeweiligen Altersgruppen, sowie in der Gesamtwertung eine Goldmedaille bei den Herren.
Dass bei einer Weltmeisterschaft ausschließlich die besten Rennläuferinnen und Rennläufer jeder Altersklasse antreten, zeigte sich auch in den Ergebnissen der drei Starter des Skiclubs im FC Schweitenkirchen. Trotz großem Einsatz und starker Leistungen blieb ihnen ein Platz auf dem Podium verwehrt.
Sebastian Scheller hatte im Slalom und Riesenslalom leider Pech und schied in beiden Rennen aus. Im Super-G zeigte er jedoch eine solide Fahrt, die im starken internationalen Feld dennoch nicht für eine vordere Platzierung ausreichte.
Katharina Wohlschläger überzeugte mit zwei konstant guten Läufen im Riesenslalom und Super-G. In ihrer Altersklasse bedeutete dies zwar keine Top-Platzierung, dennoch konnte sie sich insgesamt gesehen im Mittelfeld behaupten – ein respektables Ergebnis angesichts der hohen Leistungsdichte.
Am erfolgreichsten schnitt Peter Weißbacher ab. Im Super-G zeigte er ein starkes Rennen, verlor jedoch durch einen kleinen Fehler wertvolle Zeit und verpasste so knapp eine mögliche Top-15-Platzierung, landete aber dennoch unter den besten 20. Im Riesenslalom stellte er sein Können eindrucksvoll unter Beweis: Trotz schwieriger Bedingungen mit Schneefall und Nebel behauptete er sich und erreichte einen hervorragenden Platz unter den Top Ten seiner Altersgruppe.
Auch wenn der ganz große sportliche Erfolg ausblieb, waren sich alle Teilnehmer einig: Die Masters-Weltmeisterschaft war ein unvergessliches Erlebnis. Die perfekt organisierte Veranstaltung, die anspruchsvollen Rennen und die besondere Atmosphäre machten die Teilnahme zu etwas ganz Besonderem.











